Fräsen, Drehen, Bohren

Die Geschichte der Menscheit ist geprägt von der Sehnsucht, Fortschritte zu erzielen. Die treibende Kraft dahinter ist, die persönliche Situation und die der „Stammesgenossen“ zu verbessern. Diese Motivation ist unseren modernen Gesellschaften nicht fremd; im Gegenteil: auch wir sind bemüht, uns das Leben zu erleichtern. Wir tüfteln und erfinden, produzieren Sinnvolles (manchmal auch Unsinniges) und leisten so unserer Entwicklung Vorschub.

Seit jeher nutzt der Mensch dazu Werkzeuge. In grauer Vorzeit war pure Muskelkraft nötig, um beispielsweise Metall zu bearbeiten, jedoch hat man sich schnell eines Besseren besonnen und die Macht des Wassers und schließlich Dampfmaschinen genutzt, um robuste Produkte zu fertigen.

Je höher die Ansprüche an die jeweiligen Erzeugnisse wurden, desto genauer mussten sie funtionieren. Bedenkt man, welche immensen Kräfte beispielsweise in einem Motor wirken (und welchen Belastungen das Material standhalten muss), erscheint es völlig logisch, dass nur noch spezielle Maschinen in der Lage sind, diese herzustellen. Das menschliche Auge kann Abweichungen in der Passgenauigkeit, die ja im Millimeterbereich liegen, nicht wahrehmen. Sehr wohl kann ein erfahrener Arbeiter Fräsmaschinen so einrichten, dass das endgültige Produkt alle Prüfungen besteht. Wo immer also gebohrt, gedreht oder gefräst wird: wir haben dann es mit hochpräzisen Vorgängen zu tun.