Ausreichender Schutz durch das Erdungsband

In Deutschland wird großer Wert darauf gelegt, dass sämtliche Aspekte des Arbeitsschutzes penibel eingehalten werden. Ab einer gewissen Betriebsgröße werden besonders geschulte Mitarbeiter beauftragt, diese Vorschriften vor Ort in die Tat umzusetzen. Der Gesetzgeber verpflichtet auch Privatpersonen, Sicherheitsregeln zu beachten. Besonders streng sind die Vorgaben, wenn elektrische Leitungen verlegt werden oder an ihnen gearbeitet wird. Der gesunde Menschenverstand verbietet es eigentlich, sich als Laie an Stromkabel zu wagen. Dass bei solcherlei Basteleien relativ wenige Heimwerker zu Schaden kommen, hat auch mit angewandter Physik zu tun.

Sicherheit geht vor!

Wo immer mit Strom bzw. Strom führenden Leitungen hantiert wird, gilt höchste Konzentration und Achtsamkeit. Damit im schlimmsten Falle die Stromzufuhr sofort unterbrochen und die Spannung abgeschaltet wird, bewirkt eine sachgemäße Erdung ein Abführen weg von der Anlage. Im Hausbau wird dafür Erdungsband verwendet, dessen Installation übrigens zu den ersten Schritten gehört. Sinn und Zweck ist es, das Gebäude vor Blitzschlägen zu schützen. Das Prinzip bleibt gleich: die immensen Energien sollen abfließen, Menschen und Werte vor Schaden bewahrt werden. Hinsichtlich dieser baulichen Maßnahme raten Fachleute dringend dazu, weder minderwertige Materialien zu verwenden noch selbst tätig zu werden – hier sind Profis und deren Können gefragt.